Samstag, 15. August 2015

Leerlauf: Freitägliches Fernsehprogramm

Es ist etwas seltsam, anderen Menschen beim Spielen zuzusehen. Aber ich kenne es noch von früher. Es war nicht immer leicht. Trotzdem gehört das zum Gamerdasein dazu. Erstens lernt man das Spiel dann mal von einer anderen Perspektive kennen und hat dann eine andere Herangehensweise als wenn man selbst völlig grün an das Spiel geht. Aber klappt das auch virtuell?
Ich habe heute abend ein kleines Experiment hinter mir. Drei Stunden lang habe ich Konni über de Schultern geschaut und mich mit seiner kleinen, aber sehr netten Community gut unterhalten. Wir sprachen über Konnis Spielkünste, unsere derzeitigen Lieblinsgsspiele, übers Wetter und über das Alter. Letzteres ist kein Scherz!
Twitch und Hitbox machen Fernsehen für Gamer und sind wohl auch der Grund, warum die RocketBeans mittlerweile ihr eigenes Programm machen können. 5.000 bis 20.000 Views sind auf Twitch/Hitbox eine ziemliche Hausnummer.



Ich fand mich heute abend super unterhalten. Das soll jetzt keine Werbung sein, aber ich habe seit einer Ewigkeit keinen Fernseher mehr und gucke eher selten Streams oder andere Gamersachen. Es gibt aber Tage(wie heute), wo ich einfach keine Lust habe selbst zu spielen, zumal der Rechner ziemlich heiss lief, allein beim Streamen. Ich hatte zweitweise 50° Celsius und mehr allein im Leerlauf. Das scheint aber bei diesem Wetter normal zu sein.



Früher hat man bei den Kumpels auf den Gameboy, auf den Röhrenmonitor oder PC-Bildschirm gestarrt und heute macht man das über Streamanbieter. Ist es deswegen unpersönlicher geworden? Nein!
Hat man nämlich früher hin und wieder mal kommentarlos daneben gestanden, dann lag das daran, dass der Spieler darauf insistierte, dass man ihn nicht stört. Einige Streamuser fordern aber sogar zum Mitspielen auf und laden ihre Community dann ein, was zu sehr lustigen Events führen kann.

Wer also Freitag keine Böcke auf das handelsübliche oder private Fernsehprogramm hat, guckt sich auf twitch.tv mal um oder auf hitbox.tv.

Liebe Grüße und Dank geht an Konni.

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