Donnerstag, 5. November 2015

Leerlauf: Belangloses Geschwafel


Kennt ihr das? Ihr wollt einen Blogeintrag schreiben und starrt minutenlang auf ein weißen Bildschirm. Nichts passiert, weil euch partout nichts einfallen möchte. Wie soll man anfangen, wenn es so viel wäre für das man sich entschuldigen müsste.

Also

1. Ich habe jetzt bestimmt zwei Monate nichts geschrieben, weil um mich herum viel passierte. Die Arbeit nahm mich in Beschlag, aber ich habe sicher ebenso viel Zeit verzockt. Dafür möchte ich mich entschuldigen. Demnächst wird es wieder mehr Einträge geben.

2. Danke meinen lieben Besuch aus Nürnberg habe ich ein paar mehr Spiele über die ich das ein oder andere Worte verlieren werde. An dieser Stelle sende ich einen lieben Gruß an Basti, den weltbesten Zerspanungsmechaniker.

3. Ich werde die Seite nochmal umgestalten. Momentan genügt sie mir natürlich, aber ich wollte sie noch stärker individualisieren. Auch das soll in den nächsten Wochen und Monaten in Tippelschritten erfolgen.



Was ist eigentlich dazwischen gekommen, außer deinem Job?
Das Leben. Meine eigenen Unzulänglichkeiten beschäftigen mich meist stärker als meine Erfolge. Das kann zu Problemen führen. Man hat Erfolg bei den Dingen, die man gern macht und versagt bei Ämtergängen um ein Beispiel zu nennen. Letzteres trifft nicht unbedingt auf mich zu. Ich habe eher die nervige Angewohnheit Menschen nach einiger Zeit mit meiner Art auf den Sack zu gehen. Ich verliere zudem sehr schnell die Lust an Sachen, die ich zuvor mit Feuereifer angegangen bin. Das ist für andere Menschen sehr frustrierend. Meine Aufmerksamkeitsspanne ist extrem kurz. Ich bin ein Träumer. Ich bin abwesend, wo ich zuhören sollte. Mein Frust kann sich an den falschen Stellen entladen und trifft damit nicht die richtigen Menschen.

Ich habe Menschen gern um mich, aber fühle mich in großen Ansammlungen z. B. Kneipengängen manchmal verloren. Dann hört man eine Weile nicht zu, schaltet ab und ist für den Rest außen vor. Ich bin sicher nicht der Einzige, dem es so geht. Es sind alles persönliche Probleme, die stark an mir nagen. Ich bezeichne das vor Freunden gern als Herbstdepression, aber eigentlich beschäftigt es mich das ganze Jahr.

Die Angst vor dem weißen Blatt ist allerdings etwas, dass jeden umtreibt, der schon mal irgendetwas geschrieben hat. Und ich bilde da keine Ausnahme. Manchmal finde ich ein Thema zu belanglos um mich seitenweise darüber auszulassen. Wenn ich mir jedoch die restlichen kurzen Einträge hier durchlese, dann könnte "belanglos" als Tag hinzugefügt werden, denn eigentlich ist es nur persönliches Geschwafel von jemandem, der sich gern reden hört und schreiben sieht. Seis drum!

Ich mag, was ich tue.

Cheers!

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