Donnerstag, 3. Dezember 2015

Gronkh spielt Fallout 4

Klingt wie unnötige Werbung, ist es aber nicht. Ich werde bei Weitem nicht der Einzige sein, für den Lets Plays der einzige Weg sind, diese Spiele irgendwie zu sehen. Derzeit ist Fallout 4 auf sämtlichen Fachzeitschriften das Nummer 1 - Thema. Grund genug einen Blick zu riskieren.


Warum sind Lets Plays, abgesehen davon das Spiel überhaupt zu sehen ein so beliebtes Format? Warum haben wir damals Giga Games geguckt? Zwei Fragen, eine Antwort: Die Person, die spielt ist jemand, dem man gern zuhört. Ich kenne es von früher. Hatte jemand ein Spiel, dass man gern sehen würde, begab man sich nach der Schule vor den PC oder die Konsole. Diese Zeiten sind vorbei. Man spielt entweder selbst, wohnt weit auseinander oder man guckt voneinander Lets Plays auf Youtube.





Was macht Gronkh anders?

Gronkh ist kein Hardcore-Spieler und "roflt" Games innerhalb von 10 Minuten durch. Das wären ziemlich kurze Lets Plays. Gronkh ist vor allem unterhaltsam, denn er ist der Kumpel von nebenan, der eben zufällig das Spiel hat, auf das man wartete.

Ist der Spielewert nicht geringer nach einem Lets Play?

Das kommt auf das Spiel an. Wenn es gut genug ist, spielt man es trotz oder vielleicht gerade wegen eines Lets Plays? Videoformate haben die nette Eigenschaft ein Spiel erst interessant zu machen, wenn das Lets Play ansprechend ist. Gronkh schafft es jedem Spiel etwas abzugewinnen. Man merkt ihm die Leidenschaft an. er versetzt sich hinein in das Spiel, liest den Zuschauern die Texte vor und übernimmt die Stimme des Protagonisten. Er nimmt als Spieler die Identifikationsfigur für den Zuschauer ein und vervollständigt die Immersion. Deswegen gucke ich zumindest persönlich gern seine Lets Plays.

Kommentare:

  1. Ganz konkret auf Fallout 4 bezogen, bin ich da absolut bei Dir. Die offensive Werbung, vor allem aber der rasende Hypetrain im gesamten Team von RBTV haben mich extrem angefixt. Der Preis von 60 Euro hat mich dann aber ein wenig geerdet. Also habe ich mich, ähnlich wie Du, auf Let's Plays gestürzt. Halbwegs parallel die von George und Nils bzw. Etienne.
    Klar, man lässt sich schon ganz schön spoilern beim Ansehen, aber wenn ein Spiel gut genug ist, brennt man dann dennoch darauf, denke ich. Vor allem in einer Welt, die neben der stets gleichen Hauptquestreihe so unglaublich viel zu bieten hat. Ich wäre vermutlich auch jemand, der nach dem ersten Kapitel erstmal Stunden um Stunden ins postnuklear-apokalyptische Neubesiedeln stecken würde, anschließend quadratzentimeterweise die gesamt Karte abgrast, um schlussendlich vielleicht auch mal die Hauptgeschichte beende (obwohl ich leider schon weiß, wie sie endet).

    Ach ja, ich habe bisher noch nicht ein LP oder ähnliches von Gronkh gesehen. Eine inkonsequente Form des Anti-Mainstreams^^

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    1. "Ach ja, ich habe bisher noch nicht ein LP oder ähnliches von Gronkh gesehen. Eine inkonsequente Form des Anti-Mainstreams^^ "

      Ich glaube, dass muss man wirklich wollen. Mein Problem ist eben, dass ich rein finanztechnisch nicht alles zocken kann, was gerade herauskommt. Daher sind Lets Plays meine Möglichkeit trotzdem einen Blick hinein werfen zu können. Im Prinzip ist es wie früher, wenn man Freunden beim Zocken über die Schulter geschaut hat.

      Interessant finde ich, dass man die Erfahrung vom Zuschauen dann aufs eigene Spiel überträgt. Dadurch entsteht eine völlig neue Herangehensweise, als wenn man total grün an ein Spiel heran geht.

      Was Fallout 4 angeht, würde mir das wohl genauso gehen, Drealor. Ich mag diesen strategischen Aspekt am Spiel, da er den Wiederspielwert erhöht.

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