Sonntag, 6. Dezember 2015

Jippi-ey-yay, Schweinebacke!

Der Winter naht und damit die Zeit der langen, sehr langen Abende. Die meisten neueren Spiele fressen unheimlich viel Zeit und da suche ich persönlich gern etwas für zwischendurch. Expendabros, ein Ableger von Broforce spielt genau in die Kerbe der kurzweiligen Unterhaltung.




Das schöne an Broforce und Expendabros ist die Vielfalt der Waffen. Jeder Charakter hat einen normalen Angriff und einen Special-Move. Des Weiteren sind die Level zerstörbar und der virtuelle Tod dadurch allgegenwärtig. Um die Missionen weiter zu führen, kann man Kollegen befreien, die im Level versteckt sind. Um nicht ganz von vorn anfangen zu müssen, gibt es immer wieder Checkpoints.


Kleinere Bosse sind schwer, aber schaffbar. Immer wieder treiben Explosionen, durch die man übrigens ebenfalls das virtuelle Leben verlieren kann, den Adrenalinspiegel nach oben. Am Ende freut man sich, wenn man den Helikopter unversehrt erreichen kann. Sollte man gegen einen Boss versagen, kann man in einer Quick-Time-Sequenz die Ketten sprengen und weiter machen.


Expendabros ist kostenlos auf Steam erhältlich und lässt sich auch im Koop-Multiplayer zocken, was für einigen Spaß sorgen dürfte. Es gibt aber keinen Split-Screen, sondern die Bros arbeiten in ein und demselben Bildschirm. So muss man sich hin und wieder mit dem Kollegen mitbewegen um weiterzukommen. Die vorgebene Steuerung ist hakelig, lässt sich aber konfigurieren. Das sollte man auch machen, denn der Sprungknopf sollte nicht die obere Pfeiltaste sein.

Insgesamt eine gelungene, actionlastige Abwechslung und eine schöne Film- sowie 80er Jahre-Reminiszenz.

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