Donnerstag, 10. Dezember 2015

Meinung: Spielverhalten ändert sich durch Erfolgswahn

Interessanter Artikel auf Gamestar.de
"Belohnungswahn vs. Spielspaß - Der schnelle Erfolg"

[TL;DR] Unsere Art Spiele zu spielen, hat sich verändert. Das liegt nicht unbedingt an der Qualität der Spiele, sondern an ihrer Quantität. Es gibt zu viele, um sie beizeiten zu spielen (ja, das war mal anders). Unser Gehirn erwartet schnelle Belohnungen und deswegen suchen wir den kürzesten Weg um diesem Wunsch gerecht zu werden. Dementsprechend werden Spiele so designt, dass virtuelle Hürden kleiner werden.

 


Am ehesten merkt man es nach einem Summer- oder Wintersale auf bekannten Verkaufsplattformen wie Steam oder GoG. In der eigenen Sammlung sind so viele Spiele vorhanden, dass man kaum Zeit hat alle zu spielen und gleichzeitig alle spielen möchte, anstatt sie nach und nach abzuarbeiten. Ergebnis: Man ist schnell wieder gelangweilt.


Ich beobachte das auch an mir. In meiner Steamliste gibt es mehr als 50 Spiele und ich hab mir vielleicht die Hälfte davon angesehen. Davon wiederum sind nur wenige richtig gespielt worden. Ich gebe dem Autor recht, dass wir Spiele aufgrund ihres Überangebots als kurzlebige Ware betrachten, aber hin und wieder zieht sich ein Spiel ordentlich in die Länge. Ich finde es zum Beispiel sehr überraschend, dass Minecraft immer noch so beliebt ist, zumal die Erfolgserlebnisse sich dort nur langsam und allmählich steigern lassen.

Der bevorstehende Podcast und das eine oder andere Video auf Youtube meinerseits werden meine generelles Spielverhalten hoffentlich ändern.

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